Haut, Haare und Ästhetik

Zarte Lippen im Winter

Kälte und Trockenheit setzen der dünnen Lippenhaut ziemlich zu. Jetzt kommt es auf das passende Verwöhnproramm an.

08.01.2020
Foto: AdobeStock / Iarygin Andrii

Die zarte Lippenhaut besitzt kaum Taldrüsen. Dadurch wird sie jetzt von Kälte und trockener Heizungsluft besonders beansprucht.
Wer trockene rissige Lippen verhindern will, muss sie mit mehr Fett pflegen als im Frühling oder Sommer. Das Problem: Nicht jeder Lippenpflegestift eignet sich dafür. Und so kann es sein, dass die Lippen kurze Zeit nach der Benutzung mehr spannen als zuvor und man schnell wieder dazu greift. Schuld daran sind Inhaltsstoffe wie Mineralöle (Paraffin) oder Glyzerin. Auch viele Emulgatoren können nach Einschätzung von Hautärzten die Lippen austrocknen.

Fett und Honig

Manch einer schwört auch auf Vaseline oder Melkfett. Aber auch Stifte mit Olivenöl und Honig sind natürliche, duftende Alternativen für zarte Lippen. Man sollte sie mindestens einmal täglich auftragen.
Doch was tun, wenn man schon Verhornungen bzw. harte, raue Lippen hat? Kosmetikerinnen empfehlen hier ein Salzpeeling. Dafür einen Esslöffel Olivenöl mit einem Teelöffel im Mörser zerstoßenem, grobem Meersalz mischen und die Lippen damit sanft kreisend einreiben. Danach mit einer dicken Schicht Honig einstreichen und einwirken lassen. Der Honig enthält Enzyme, die die verletzte Haut heilen helfen. (bibi)