Haut, Haare und Ästhetik

So schön macht Wasser – Tipps für Trinkmuffel

Es macht sich immer rarer und wird deshalb immer kostbarer. Trotzdem trinkt nicht jeder genug davon. Wie man sich Gedächtnisstützen baut.

24.10.2020
Foto: AdobeStock/rcfotostock Foto: AdobeStock/rcfotostock
Dr. med. Tanja Schlereth

Priv.-Doz. Dr. med. Tanja Schlereth
Oberärztin Neurologie
DKD Helios Klinik
Wiesbaden



Eine schrumpelige Gurke bleibt im Supermarkt eher liegen als ihre pralle Nachbarin. Diese strotzt nur so vor Feuchtigkeit, wirkt frisch und gesund. Uns selbst geht es nicht anders: Denn unser Körper besteht zu 60 bis 70 Prozent aus Wasser. Ein Großteil befindet sich als „intrazelluläre Flüssigkeit“ in den Zellen, sorgt für die Ernährung der Zelle und ist auch für den Abtransport von Abfallstoffen zuständig. Ein dichtes Kanalnetz im Körper garantiert die Versorgung der Zellen. Ohne Wasser als Transportmittel könnten die Zellen nicht überleben. Deshalb ist es so wichtig, die Zellen mit Wasser zu versorgen: Das funktioniert einfach, indem man genügend trinkt. Die Haut wirkt gleich viel praller, besser durchblutet und gesünder. Zudem steigt das Wohlbefinden, denn Wassermangel kann Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme und Muskelkrämpfe auslösen, wie das Bad Sodener Studienzentrum Hautmedizin informiert.
Als ideale tägliche Trinkmenge gelten etwa zwei Liter pro Tag, bei großer Hitze oder nach dem Sport darf es auch mehr sein. Trinkmuffel und ältere Menschen brauchen Gedächtnisstützen, um auf diese Menge zu kommen, denn im Alter lässt das natürliche Durstgefühl nach. Einfach morgens die Trinkmenge abmessen und die Flaschen dort verteilen, wo man sie im Laufe des Tages sieht: am Schreibtisch, im Wohnzimmer, in der Küche. Oder einen Wecker stellen. Doch Vorsicht: Wer fünf bis sechs Liter Flüssigkeit pro Tag trinkt, strapaziert seine Nieren und spült wichtige Nährstoffe aus! (red)