Augen, Nase und Ohren

Auge vor Verletzungen schützen

Hobby-Gärtner sind meist mit großer Leidenschaft bei der Sache. Oft vergessen sie dabei die Gefahren, vor allelm für die Augen.

08.11.2019
Beim Blick nach oben kann etwas ins Auge gehen.  Foto: Fotolia / Irina Volkova Beim Blick nach oben kann etwas ins Auge gehen. Foto: Fotolia / Irina Volkova

Auch im Herbst gibt es noch viel im Garten zu tun. Damit dabei nichts ins Auge geht, rät Dr. Ludger Wollring vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, eine Schutzbrille zu tragen. Rasentrimmer, Rasenmäher oder Freischneider könnten für das ungeschützte Auge gefährlich werden, warnt der Experte. Solche Geräte mit schnell rotierenden Teilen wirbeln leicht Steinchen, Staub oder Pflanzenteile auf. Schmerzen und Rötungen oder ernsthafte Verletzungen können die Folge sein.

Schutzbrille tragen

Mit einer Schutzbrille kann man die Augen davor bewahren. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sie auf dem Bügel oder dem Gestell mit dem Buchstaben „F“ oder „S“ gekennzeichnet ist. Dann sind die Gläser fest genug und fangen aufprallende Fremdkörper ab, bevor sie Schaden anrichten können.
Wenn Bäume oder Sträucher geschnitten werden, ist es ebenfalls sinnvoll, die Schutzbrille zu tragen. Denn einzelne Äste können bei der Arbeit zurückschnellen oder dornige Pflanzenteile dem Auge gefährlich nahekommen.

Keine Experimente!

Falls es doch zu einer Augenverletzung kommt, sollte man möglichst rasch kompetente Hilfe suchen. Auf gar keinen Fall darf man am Auge reiben oder versuchen, den Fremdkörper selbst zu entfernen, warnt Wollring. Das könne alles nur noch schlimmer machen. Deshalb ist es am besten, eine Augenarztpraxis aufzusuchen. Bei der fachärztlichen Untersuchung lässt sich feststellen, wie ernst die Verletzung ist und was zu tun ist. An der Spaltlampe – dem Mikroskop, mit dem Augenärzte ihre Patienten untersuchen – sind auch feine Fremdkörper zu sehen und können vorsichtig entfernt werden. (red)