Haut, Haare und Ästhetik

Verwöhnprogramm für die Füße

Der Frühling ist da. Jetzt kann man wieder seine Füße zeigen. Doch damit sie lange schön bleiben, sollte man ihnen regelmäßig Pflege und Entspannung gönnen - und ab und zu auch eine Kur.

28.03.2017
Geplagte Füße brauchen regelmäßig Pflege und Erholung.   Foto: fotolia_DragonImages

Egal um welches „Fuß-Problem“ es sich handelt: Ein spezielles Fußbad, das neben der Reinigung und Erfrischung auch der Desodorierung dient, ist der ideale Einstieg in das Pflege-Programm. Füße darin max. zehn Minuten baden, andernfalls wird die Haut zu weich und verliert ihre natürliche Schutzfunktion. Nach dem Fußbad ist die Haut schön zart und überschüssige Hornhaut kann einfacher abgetragen werden. Häufig genügt schon ein Peeling, um Hautschuppen und leichtere Hornhaut zu entfernen. Reicht das nicht aus, greift man am besten zur Hornhautfeile (idealerweise mit Mineralquarzauflage) oder zum Bimsstein. Hierbei ist wichtig, dass nur die obere Hornhautschicht entfernt wird, da ansonsten das darunterliegende Gewebe nicht mehr vor Druck und anderen Reizen geschützt wird.

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Natürliche Pflegestoffe

Das regelmäßige Eincremen der Füße ist das A und O, wenn es um die Vorbeugung von Fußbeschwerden geht. Dabei ist die Produktvielfalt riesig: Von Cremes, Lotionen über Gels und Sprays – alles ist möglich! So eignen sich Cremes beispielsweise hervorragend zur intensiveren Pflege beanspruchter Füße und Beine. Gels hingegen aufgrund ihrer leichten Textur und der schnellen Einziehzeit auch als Pflege für zwischendurch. Sprays haben eine erfrischende, belebende und desodorierende Wirkung. Nebenbei kann man auch auf spezielle Inhaltsstoffe achten, die zusätzliche Nutzen haben. So wirken beispielsweise Campher, Menthol und Kamille desodorierend. Rosskastanie, Efeu und Beinwell entstauen, Koffein regt die Durchblutung an, und Hamamelis, Aloe Vera und Ringelblume pflegen intensiv und fördern die Regenerationsfähigkeit der Haut.

Nägel in Form bringen

Bei der Nagelpflege ist es wichtig, die Nägel fast gerade abzuschneiden und an den Seiten lediglich leicht abzurunden, damit sie nicht einwachsen. Den letzten Schliff verleiht die Nagelfeile. Die Nagelhaut darf zudem keinesfalls abgeschnitten, sondern sollte nach dem Einweichen lediglich vorsichtig zurückgeschoben werden, da es leicht zu schmerzhaften Nagelbettentzündungen kommen kann. Professionelle Hilfe bietet ein Fußpfleger oder ein Podologe.
Geleinlagen für den Schuh schützen vor Reibung und Einschneiden. Gegen Hühneraugen gibt es Pflaster mit Salicylsäure. Sie lösen die Verhornung schonend auf und sind einfach anzuwenden.(bp/red)