Haut, Haare und Ästhetik

Trotz Urlaubsbräune zum Peeling

Bleibt die braune Haut bis in den Herbst hinein? Nein. Deshalb sollte man den alten Hautzellen lieber „Beine“ machen. Eine Diamant-Microdermabrasion ist besonders sanft.

25.09.2017
Die Microdermabrasion ist besonders sanft zur Haut.  Foto: Adobe Stock_basin_stock Die Microdermabrasion ist besonders sanft zur Haut. Foto: Adobe Stock_basin_stock

Vor 20 Jahren galt schokobraune Haut als chic. Heute sind lange Sonnenbäder out. Der Trendton geht in Richtung Karamell. Doch gerade deshalb haben viele Angst, die zarte Frische nach dem Urlaub gleich wieder zu verlieren und verzichten lieber auf ein Peeling.
Eine falsche Entscheidung! Denn das ist in regelmäßigen Abständen wichtig, um abgestorbene Hautschüppchen abzutragen. Nur so kann die reifere Haut zart und glatt wirken sowie pflegende und aufbauende Wirkstoffe aufnehmen.

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Regelmäßige Erneuerung

Allzu lange hält die Bräune ohnehin nicht an. Laut Kosmetikexperten wird diese innerhalb von 10 bis 14 Tagen von Wasser und Seife abgewaschen. Und wenn die Bräune weg ist, wirkt die Haut oft müde, erschöpft und „unterernährt“. Später neigt sie dadurch sogar vermehrt zu Pigmentstörungen. Und nicht zuletzt hat auch braune Haut die gleichen Ansprüche an Pflege wie eine gesunde Körperhülle.
Peelings nach dem Urlaub sind also sehr wichtig. Denn in einem Rhythmus von 28 Tagen erneuert sich die Haut einmal komplett. Das bedeutet: Sie bildet neue Hautzellen und stößt die alten Zellen der Hornhaut ab.
Mit dem Alter lässt die Fähigkeit der Zellneubildung allerdings nach. Die alten Hautzellen müssen daher länger durchhalten und sehen aus, als läge ein Grauschleier auf ihnen. Wirkstoffe können nicht mehr so gut in die Haut vordringen.

Nachhilfe für die Natur

Hier, aber auch bei Fältchen, Alters- und Pigmentflecken, Narben und einem großporigen Hautbild kann ein sanftes, schmerzfreies Peeling helfen. Es trägt die obere Zellschicht ab und regt so die natürliche Bildung neuer Hautzellen an.
Besonders effektiv ist die Diamant-Microdermabrasion von der Fachkosmetikerin. Anders als mit mechanischen Peelings wird die Haut nicht verletzt, sondern lediglich geglättet. Zum Einsatz kommen echte Diamanten, die unter Vakuum über die Haut geführt werden. Der Effekt: Die Faltentiefe verringert sich, die Haut wirkt feinporiger und wird besser mit Sauerstoff versorgt.
Darüber hinaus regt das Peeling die Collagen- und Elastinproduktion an. Schäden in der Tiefe werden repariert, und die Haut wird wieder aufnahmefähiger für pflegende und feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe, wie zum Beispiel Hyaluronsäure, Aloe Vera, Vitamine A, E, C und Ampullen mit Antioxidantien. Sie kann sich so auch schneller regenerieren als ohne diese Unterstützung.
Um einen langfristigen Effekt zu erzielen, sollte man das Peeling im Abstand von vier bis sechs Wochen wiederholen.
Fazit: Trotz Sommerbräune nicht auf Peelings verzichten. Bei sonnengeröteter Haut oder Verbrennungen lieber damit warten. (gr)