Gehirn, Psyche und Verhalten

Seelische Widerstandskraft stärken

Jeder hat seine eigene Art, den Stress zu stoppen. Doch mehrere Strategien zusammen führen eher zum Erfolg.

18.02.2019
An die eigenen Bedürfnisse denken, stärkt die Psyche.  Foto: AdobeStock / fizkes

Zum Start der 12. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit veranstaltete das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) eine öffentliche Talkrunde in Berlin. Das Motto: „Gestresste Gesellschaft – was tun?“
Dr. Iris Hauth, ärztliche Direktorin des Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee und Moderatorin der Runde, befragte Fachleute aus verschiedenen Bereichen zu Ursachen und Lösungsansätzen für den gefühlten Dauerstress.
Handball Nationaltorwart Silvio Heinevetter plädierte für mehr sozialen Austausch und Zusammenhalt, wie er z. B. im Mannschaftssport praktiziert wird: „Für mich ist vor allem Sport in der Gemeinschaft ein Werkzeug, das unabhängig von Alter, Geschlecht und körperlicher Fitness für mehr seelische Gesundheit sorgen kann“.
Dr. Donya Gilan vom Deutschen Resilienz-Zentrum in Mainz stellte die seelische Widerstandskraft als ein proaktives Konzept gegen die allgegenwärtige Stressbelastung vor. Diese auch Resilienz genannte Fähigkeit sei in jedem Alter erlernbar.
Die Expertin sieht die Verantwortung aber nicht nur bei jedem Einzelnen, sondern auch bei Arbeitgebern und Politikern, die dem Zusammenleben den Rahmen geben. (red)

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