Ernährung und Gewichtskontrolle

Weihnachtsplätzchen mit gesunden Zutaten

Sie sind mit ihrem verführerischen Duft jetzt aus keiner Küche wegzudenken. Doch muss das Gebäck keine Kalorienbombe sein.

11.12.2017
In der Weihnachtsbäckerei.   Foto: Fotolia/S.H.exclusiv

Was wäre die Adventszeit ohne selbst gebackene Plätzchen? Richtig: nichts! Aber sind das nicht immer ungesunde Kalorienbomben? Nein, meint Dr. Annette Neubert vom Nestlé Ernährungsstudio. Sie schlägt vor, es mal mit gesunden Zutaten zu versuchen: „Mit Trockenfrüchten, Vollkornmehl oder Nüssen lässt sich Weihnachtsgebäck abwechslungsreich und schmackhaft zubereiten“, so die Ernährungswissenschaftlerin.
Denn getrocknetes Obst, wie Rosinen, Datteln, Aprikosen oder Orangeat, versorgt den Körper mit notwendigem Kalium, das zum Beispiel für den Wasserhaushalt wichtig ist. Die darin enthaltenen Ballaststoffe können die Verdauung unterstützen. Zudem bleibt das Gebäck länger saftig und erhält einen fruchtigen Geschmack mit natürlicher Süße.
Vollkornmehl schmeckt es kräftiger als helles Mehl. Doch dafür steckt das volle Korn voller Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. „Vor allem in den Randschichten des Getreides befinden sich viele Vitalstoffe, die hellem Mehl fehlen“, erklärt Neubert. So ist Weizenvollkornmehl beispielsweise reich an Vitamin B1, das für Herz und Nerven wichtig ist.
Aber auch Nüsse und Mandeln haben es in sich: „Bereits 25 Gramm Haselnüsse oder Mandeln – das ist etwa eine Handvoll – liefern reichlich Vitamin E und zusätzlich den Mineralstoff Magnesium“, weiß die Expertin.
Vitamin E wirkt antioxidativ und hat damit eine Schutzfunktion für die Zellen, vor allem im Herz und in den Blutgefäßen. Magnesium braucht der Organismus hauptsächlich für die Funktion von Nerven und Muskeln.
Nüsse enthalten dazu reichlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die für den Aufbau der Zellwände wichtig sind und die Blutfettwerte senken. Alles zusammen ergibt gesunde, leckere Plätzchen. (red)

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