Ernährung und Gewichtskontrolle

Intervallfasten für die schlanke Linie

Nicht nur die Kalorienzahl entscheidet, ob man zu- oder abnimmt. Auch die Zeiten, in denen man isst. Was hat es auf sich mit der neuen Trend-Diät?

19.06.2018
Essen nach der Uhr. Für viele der einzige Weg zum Abnehmen.  Foto: AdobeStock / anaume Essen nach der Uhr. Für viele der einzige Weg zum Abnehmen. Foto: AdobeStock / anaume

Fasten ist nicht nur etwas für Gläubige und Asketen. Mittlerweile ist der zeitweise Verzicht auf Nahrung und bestimmte Getränke ein Mega-Trend in den USA und Deutschland, vor allem das Intervallfasten. Erst kürzlich berichtete der „TV-Doktor“ Eckerhart von Hirschhausen von seinem Selbstexperiment damit.
Das Ergebnis: In nur einem Jahr verlor er damit zehn Kilo überflüssige Pfunde. Und auch seine Blutfettwerte konnte er damit nachweislich in den grünen Bereich bewegen. Doch wie funktioniert das Intervallfasten eigentlich?
Darüber hat die ebenfalls bekannte Medizinerin Dr. med. Petra Bracht ein ganzes Buch geschrieben (Intervallfasten – für ein langes Leben – schlank und gesund, Gräfe und Unzer Verlag, 14, 99 Euro). Ihr Ansatz: Schon seit Urzeiten ist der menschliche Stoffwechsel auf Fastenzeiten gepolt, musste regelmäßig Hungerperioden überbrücken. Laut Bracht ist die 16/8-Methode geradezu ideal, weil sie für die meisten Menschen leichter umzusetzen ist. Schon nach 12 Stunden beginne der Körper, Energiereserven anzuzapfen, die wir liebend gerne loswerden wollen: das gefährliches Bauchfett.
Ganz nebenbei wirke das Intervallfasten wie eine Therapie gegen zahlreiche Volkskrankheiten, etwa Diabetes oder Bluthochdruck – nur ohne Nebenwirkungen, so Bracht. Basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung mit ihren Patienten und neuen Ergebnissen aus der Forschung bietet die Allgemeinmedizinerin einen Einstieg in die populäre Fastenmethode.
In einem 14-Tage-Programm zum Ausprobieren erhält der Leser vegane Rezepte sowie Anleitungen für ergänzende Bewegungsübungen, um den Abnehmeffekt und die Fitness zu verbessern.
Die Autorin beschreibt die Heilkraft des Fastens und erklärt, welche körperlichen Vorgänge während des Nahrungsentzugs ablaufen. (red)

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