Augen, Nase und Ohren

Was die Ohren hören können

Unser Gehör ist ein wahres Wunder, auf das wir im Alltag nicht verzichten möchten. Doch welche Geschenke können wir tatsächlich von diesem Sinn erwarten?

04.09.2017
Hören zu können, ist und bleibt ein Wunder!   Foto: Fotolia_ulkas

Tag und Nacht – unsere Ohren sind pausenlos im Einsatz. Und das ein Leben lang. Dabei leisten sie Unglaubliches. So können wir etwa extrem leise Geräusche wahrnehmen und natürlich extrem laute. Die Spannweite reicht über zehn Oktaven hinweg – von 20 bis 16.000 Hertz.
Damit ist unser Gehör das empfindlichste und dynamischste Sinnesorgan. Würde man den Dynamikbereich des Gehörs mit einer Waage vergleichen, könnte diese vom Sandkorn bis zum Traktor alles wiegen.
Aber das Gehör kann noch viel mehr: Es schlägt Alarm, wenn das Telefon klingelt oder es an der Tür läutet. Auch bei lautem Knallen, Rufen, Donnern und Hupen macht es uns auf Gefahren aufmerksam.
Dazu hilft es uns bei der Orientierung. Denn selbst mit geschlossenen Augen hören wir, ob wir in einem großen oder kleinen Raum stehen. Durch das „Stereo-Hören“ mit zwei Ohren, können wir sogar die Richtung ausmachen, aus der das Geräusch kommt.
Eine besonders große Rolle kommt dem Gehör aber bei der Verständigung zu. Denn ohne den Hörsinn könnten wir keine Informationen in Gesprächen, am Telefon, im Radio oder Fernseher aufnehmen. Dabei erfahren wir nicht nur etwas über den Inhalt, sondern über die Lautstärke, die Sprachmelodie und -schnelligkeit sowie die Tonlagen – und nebenbei auch etwas über die Stimmung unseres Gesprächspartners.
Dank des Hörsinns lernen wir überhaupt erst sprechen. Denn wer taub ist, kann seine eigene Stimme nicht hören und deshalb auch nicht widergeben. Kurz zusammengefasst: Hören ist einfach unverzichtbar! (red)

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