Augen, Nase und Ohren

Kurzsichtigkeit bei Kindern vorbeugen

Experten schlagen Alarm. Immer mehr Kinder und Jugendliche werden kurzsichtig. Schuld sei das veränderte Medienverhalten. Was kann man tun?

07.12.2018
Foto: Fotolia / Pathdoc

Was unsere Lebensträume betrifft, liegt das Glück oft näher, als wir denken. Doch unseren Augen zuliebe sollte man besser in die Ferne schweifen, und zwar regelmäßig.
Gerade bei der heutigen Dauernutzung von Computer, Handy und Co. könnte diese einfache Übung einer Kurzsichtigkeit vorbeugen helfen. Der Grund: Der Augapfel zieht sich bei intensiver Nutzung des Smartphones in die Länge. Dadurch liegt der Brennpunkt des Lichtes nicht mehr auf der Netzhaut, sondern etwas davor. Das Sehen in die Ferne wird zum Problem. Gegenstände in der Nähe werden somit optimal gesehen, verschwimmen jedoch, je größer der Abstand zu ihnen wird.
Wie mehrere Studien zeigen, kann die intensive Nutzung von Smartphones durch den geringen Abstand zum Auge und die kleine Schriftgröße eine solche „Myopie“ hervorrufen. Bereits jetzt brauchen 28 Prozent der Jugendlichen eine Sehhilfe – Tendenz steigend. Aktuelle Erhebungen zum Welttag des Sehens am 11. Oktober zeigten, dass rund um den Globus 253 Millionen Menschen eine Sehschwäche haben. Etwa 75 Prozent davon wären vermeidbar gewesen!
Experten sehen Eltern hier stärker in der Pflicht, ihre Kinder über die Gefahren der exzessiven Smartphone-Nutzung aufzuklären und das Problem durch entsprechende Verhaltensregeln und Alternativangebote einzudämmen. (red)

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