Allgemeine Medizin

Erkältung oder Allergie?

23.07.2018
Allergie oder Sommergrippe?  Foto: AdobeStock / photophonie Allergie oder Sommergrippe? Foto: AdobeStock / photophonie

Kratzen im Hals, Husten und die Nase läuft – da denkt jeder zunächst an eine Erkältung. Doch halten die Beschwerden länger an und helfen normale Erkältungsmittel nicht, kann es sich auch um eine Allergie handeln. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e. V. – DAAB erklärt, was gleich ist und wo die Unterschiede liegen:

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Fängt es langsam und mit Kopfschmerzen an? Ist man morgens irgendwie schlapp, erholt sich tagsüber einigermaßen, aber am Abend ist die Nase dann zu? Wacht man am nächsten Morgen mit Kopfschmerzen auf und sie ist da? Dann ist es eine klassische Erkältung. Kommen die Symptome von einer Minute auf die andere und hat man heftige Niesattacken – deutlich mehr als dreimal hintereinander? Dann handelt es sich vermutlich eher um eine Allergie.

Klingt der Erkältungsschnupfen nach ein paar Tagen wieder ab, kann er bei einer Allergie oftmals mehrere Wochen oder sogar länger anhalten.
Ein grippaler Schnupfen macht sich bei jedem Wetter bemerkbar. Die Allergie hingegen zeigt sich erst nach starkem Regen, besonders nach Gewittern, weil das Prasseln die Allergene freisetzt und bei Gewitter der starke Wind die Pollen gut verteilt.
Dickflüssiges, gelbgrünes Sekret ist ein Hinweis auf Schnupfen – klares, flüssiges Sekret dagegen auf eine Allergie. Aber Achtung: Der Schnupfen kann ebenfalls mit wässrigem Sekret beginnen und erst nach einer zusätzlichen bakteriellen Infektion zu gelbgrün wechseln. Bei der Allergie bleibt er jedoch immer glasklar.
Fieber ist ein Zeichen, das auf Erkältungsschnupfen deutet. Juckreiz? Begleitet meist die Allergie, sowohl in der Nase als auch in den Augen. Halsschmerzen? Kommen zum Schnupfen dazu. Gaumenjucken? Betrifft oft den Allergiker. (daab/red)